CVJM Posaunenchor

Sie wollen näheres über den Posaunenchor Löhne-Mahnen wissen ?
Dann zeigen wir Ihnen, wie man “Posaunenchor” bei uns buchstabiert
.

P

wie Probentermin !

Freitags um 20.oo Uhr im Gemeindehaus Poppensiek.

O

wie Organisation !

Wir haben einen
ehrenamtlichen, aber
wahnsinng engagierten
Chorleiter, Herrn
Heinz Kuhlmann.

S

wie Selbstverständnis !

Wir verstehen uns als kirchenmusikalischer Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Mahnen, mit der Hauptaufgabe, das gottesdienstliche Leben der Gemeinde zu bereichern. Daneben stehen wir auch bei feierlichen Anlässen der Gemeinde oder des Ortes zur Verfügung.

A

wie Anfänger !

Unsere Anfänger treffen sich Montags nach Vereinbarung mit unserem Chorleiter zum kostenlosen Unterricht im Gemeindehaus Poppensiek. Instrumente werden gestellt.

U

wie Unterhaltung !

Wir finanzieren uns aus Haushalts- und Kollektenmitteln der Kirchengemeinde und des CVJM´s sowie Spenden. Beiträge werden nicht erhoben.

N

wie Nächste Termine !

Jeden Freitag um 20.oo Uhr - Übungsstunde
Märzkonzert
Weihnachtskonzert

E

wie einst !

N

wie Neue Bläser !

Neue Bläser und Bläserinnen sind in allen Stimmen immer herzlich willkommen ! Einfach bei Chorleiter Heinz Kuhlmann melden oder siehe auch unter “P”.

C

wie Chronik !

Die Entstehung des Posaunenchores in Löhne-Mahnen ist eng verbunden mit der Gründung des Jüngling-Vereins in der Gemeinde Gohfeld im Jahre 1853. Viele Jahre bestand innerhalb des Jüngling-Vereins Gohfeld eine selbständige Abteilung mit Posaunenchor in Löhne-Mahnen. Die Chöre Gohfeld und Mahnen übten getrennt und bliesen abwechselnd in den Gottesdiensten in der Kirche Gohfeld. Einmal im Monat und zu besonderen Anlässen und Festen vereinten sie sich unter der Leitung von Pastor Eduard Kuhlo. Der Leiter des Mahnener Chores wurde Peter Johannsmeier, Bischofshagen 20, jetzt Oeynhausener Str. 30.
Der Posaunenchor Mahnen setzte sich besonders für die Bildung einer eigenen selbständigen Kirchengemeinde ein und somit für die Trennung von Gohfeld. Gottesdienste waren schon zu Pastor Kuhlos Zeiten in der Mahnener Schule, die 1882 erbaut worden war, gehalten worden. Das Konsistorium in Münster gab schließlich 1895 seine Zustimmung zur Gründung der Kirchengemeinde Mahnen. Die Leitung des Posaunenchores hatte in Jahr zuvor der junge Lehrer Oldemeier von der Schule Bischofshagen übernommen. Oldemeier führte den Chor zu einer beachtlichen musikalischen Höhe und Leistung, wobei er es besonders verstand, die Jugend anzusprechen. Die Übungsstunden des Posaunenchores fanden alle vierzehn Tage am Sonntagnachmittag in der Schule Bischofshagen statt. Lehrer Oldemeier leitete den Chor bis zu seinem Tod im Jahre 1911.
Ein besonderes Erlebnis für den Posaunenchor war die Teilnahme an der Einweihung des Kaiserdenkmals und der Kaiserhuldigung an der Porta Westfalica im Jahre 1897. Johannes Kuhlo, der Posaunengeneral, erzählte immer gerne davon, wie der große Posaunenchor die angetretenen Militärkapellen aus dem Takt gebracht habe. Nur weil der Paukenschläger der Militärkapelle den Takt des Chorals “Mir nach spricht Christus mein Held” aufgenommen habe, sei der Parademarsch der Truppen vorm Kaiser noch gelungen.
Das 50jährige Bestehen des Vereins wurde im Jahre 1903 auf Johannsmeiers Hof gefeiert. Das Wirken des Posaunenchores wurde im Jahre 1914 mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges gelähmt. Eine Reihe von Mitgliedern musste sofort zu den Waffen eilen und, im Laufe des Jahres wurden es immer mehr, so dass der Posaunenchor seinen Dienst schließlich einstellen musste. Nach Kriegsende nahmen an den Übungsstunden des Chores nur noch sieben bis acht Bläser teil.
In mühevoller Arbeit versuchte Lehrer Kleimann, der die Leitung nun übernommen hatte, den Chor auf seine alte Höhe zu bringen. Bei dem Neuaufbau des Posaunenchores kam wirksame Hilfe von Fritz Althoff, der mit einer Gruppe von Jugendlichen einen Jungbläserchor gründete. So kam der Chor nach nur einem halben Jahr wieder auf seine alte Stärke zurück und nach dem Weggang von Lehrer Kleimann wurde Fritz Althoff neuer Leiter der Bläser in Löhne Mahnen.
Auch der 2.Weltkrieg mit seinen hiesigen Machthabern brachte dem Posaunenchor einige Schwierigkeiten. In den Jahren 1943 bis 1945 kam der Chorleiter Fritz Althoff mehrfach mit der geheimen Staatspolizei in Konflikt. Er wurde mehrfach von der Gestapo verhört und erhielt schließlich eine empfindliche Geldstrafe von 1000 RM, zahlbar bis zum 3.2.1945, wegen wiederholten öffentlichen Blasens von Chorälen. Gott der Herr bewahrte ihn gnädig vor dem Konzentrationslager. Der 14.März 1945 war ein schwarzer Tag für die Kirchengemeinde Löhne Mahnen. Durch einen schweren Bombenangriff wurden Gemeindehaus und Kirch zerstört und damit auch viele Instrumente und fast der gesamte Notenbestand.
Nach Kriegsende konnte durch die Unterstützung der Posaunenchöre Bad Oeynhausen und Herford-Neustadt der Bläserdienst in der Gemeinde wieder aufgenommen werden. Besondere Erlebnisse in jener Zeit waren für die Posaunenchorbläser die Teilnahme an den Bundesposaunenfesten in Lüdenscheid und Bochum in den Jahren 1949 und 1951.
Am 17.1.1965 wurden die Einweihungsfeiern der neuen Kirche in dem überfüllten Gotteshaus durch den Posaunenchor mit dem Choral “Gelobet sei Gott in der Höhe” eröffnet. Der nächste Neubau war die Friedhofskapelle, die am 21.11.1971 feierlich eingeweiht wurde und von der aus der Posaunenchor bis heute die Leichenzüge begleitet. Der Posaunenchor fühlt sich in besonderer Weise mit den Alten und Kranken der Gemeinde verbunden. Über den Krankenbesuch hinaus bringen sie allen Gemeindemitgliedern, die 80 Jahre und älter sind, zu ihrem Geburtstag musikalische Grüße.
Am 13.2.1972 wurde der Chorleiter Fritz Althoff von uns genommen und riss eine Lücke, die man kaum für schließbar hielt. Die Arbeit des Posaunenchores, die schon zu Lebzeiten Fritz Althoffs von Heinz Kuhlmann übernommen worden war, wurde von ihm erfolgreich und mit großem Einsatz bis heute fortgesetzt. Der Chor hat mittlerweile 35 Bläserinnen und Bläser in allen Altersgruppen und durch den unermüdlichen Einsatz von Heinz Kuhlmann und anderen Chormitgliedern werden immer wieder neue Jungbläser in den Chor integriert. Wir wünschen uns weiterhin eine angenehme Zusammenarbeit mit unserem Chorleiter und sehen optimistisch in die Zukunft.

H

wie heute !

O

wie Oberstimme !

Jeder will sie blasen, keiner kriegt sie hin! (Ausnahmen bestätigen die Regel !)

R

wie Repertoire !

Klassische Posaunenchorliteratur, Spielstücke aus Renaissance und Barock, modernes Liedgut, jazzig- swingende Gospels und Volksmusik.